Baby München - wenn ein Geschwisterchen kommt

Baby München - wenn ein Geschwisterchen kommt

Wenn sich für Sie und Ihren Partner/Ihre Partnerin ein zweites Kind ankündigt, wissen Sie im Grunde bereits, was Sie erwartet. Schwangerschaft und Geburt sind kein völliges Neuland mehr. Für Ihr erstes Kind, das bald die große Schwester oder der große Bruder sein wird, sieht das anders aus. Das Erstgeborene ist aufgeregt, voller Vorfreude, aber vielleicht auch etwas ängstlich. Schließlich sind viele Veränderungen zu erwarten. Es ist deshalb wichtig, das ältere Kind gut auf die Ankunft des Geschwisterchens vorzubereiten.

Wichtig ist es, das Kind Nummer Eins in die Vorbereitungen miteinzubeziehen und möglichst offen und ehrlich zu sein. Wird das neue Baby zum Beispiel als phantastischer neuer Spielgefährte beworben, stellt sich aber als schreiendes, winziges Bündel heraus, kann Enttäuschung aufkommen. Seien Sie ruhig realistisch, wenn es darum geht, wie es am Anfang sein wird mit einem Baby im Haus. Geben Sie Bespiele aus der Zeit, wo Ihr Erstgeborenes ein Säugling war, und erzählen Sie Geschichten und Anekdoten. So gelingt es Ihrem älteren Kind besser, einen Bezug zu finden.

Vielleicht findet Ihr älteres Kind auch Gefallen daran, selbst in den alten Baby-Spielsachen zu kramen und zu entscheiden, welche Spielzeuge bald dem Neuankömmling gehören sollen. So bekommt das Kind das Gefühl, ernst genommen zu werden und in einer von Veränderungen geprägten Zeit selbst ein paar Dinge in die Hand nehmen zu dürfen.

Nach der Geburt des zweiten Kindes wird sich viel verändern und das Baby wird viel Aufmerksamkeit benötigen. Es ist deshalb auch empfehlenswert, schon in der Schwangerschaft ein paar neue Rituale einzuführen. Vielleicht übernimmt ab sofort der Papa die Vorlesestunde am Abend oder die Begleitung zum Spielplatz. Neue Bezugspersonen, die sich nun vielleicht häufiger um das Erstgeborene kümmern müssen, wenn etwa die Mama nach der Entbindung noch im Krankenhaus bleiben muss, sollten ebenfalls frühzeitig ins alltägliche Leben integriert werden. So entsteht weniger das Gefühl der Abschiebung.

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