Minijob Kinderbetreuung München anmelden im Privathaushalt - wie gehe ich vor?

Minijob Kinderbetreuung München anmelden im Privathaushalt - wie gehe ich vor?

Familien, die auf der Suche nach flexibler Kinderbetreuung in München sind, entscheiden sich immer häufiger für die Anstellung einer Betreuungsperson. Dies geschieht oft auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung, auch genannt Minijob. Unabhängig von der Anzahl der Arbeitsstunden gilt eine Beschäftigung als Minijob, wenn sie mit nicht mehr als 450,00 Euro brutto vergütet wird. Doch wie meldet man so einen Minijob im Privathaushalt an und was gibt es für Besonderheiten?

Tatsächlich handelt es sich bei Minijobs in privaten Haushalten um eine spezielle Art der geringfügigen Beschäftigung, die vom Gesetzgeber gefördert wird. Zum einen sind die Pauschalabgaben (Krankenversicherung, Rentenversicherung, gesetzliche Unfallversicherung, Umlagen zum Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit oder Schwangerschaft/Mutterschaft) geringer als bei gewerblichen Arbeitgebern. Zum anderen können Privathaushalte als Arbeitgeber Steuerermäßigungen geltend machen. Die Anstellung einer Betreuungsperson kann sich also durchaus lohnen.

Die Anmeldung des Minijobs erfolgt im so genannten „Haushaltsscheck-Verfahren“. Die Voraussetzungen hierfür sind ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis und das Vorliegen einer haushaltsnahen Dienstleistung. Letzteres sind Tätigkeiten, die normalerweise von Familienmitgliedern erledigt werden, so zum Beispiel die Betreuung von Kindern und alten Menschen oder Haushaltstätigkeiten.

Um den Minijob anzumelden, muss lediglich ein einseitiges Formular ausgefüllt sowie von Arbeitgeber und Arbeitnehmer unterschieben werden. Es kann entweder im Internet bei der Minijob-Zentrale oder per Post unter

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

Minijob-Zentrale

45115 Essen

angefordert und eingereicht werden. Die nötigen Abgaben in Form von Sozialversicherungsbeiträgen, Umlagen und Steuern seitens des Arbeitgebers werden von der Minijob-Zentrale berechnet. Da das Haushaltsscheck-Formular gleichzeitig als Einzugsermächtigung gilt, werden die entsprechenden Abgaben in Zukunft automatisch vom Konto des Arbeitgebers abgebucht, wobei der Einzug halbjährlich im Januar und Juli erfolgt.

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