Minijob Nanny: Wissenswertes rund um den Nebenjob

Das klassische Bild einer Nanny ist das einer Dame, die sich tagsüber, manchmal auch nachts oder während einer Urlaubsreise, liebevoll um den Nachwuchs kümmert. Vollzeit eben, den ganzen Tag. Doch zunehmend kommt der Trend auf, Nannys als Minijobber anzustellen. Beispielsweise nur am Nachmittag, um die Kinder von der Kita oder der Schule abzuholen, mit ihnen zu spielen und den Nachmittag zu verbringen.

Die Nachfrage nach einem solchen Modell steigt stetig, auch bei Kids Concept. Wir haben daher einige gängige Fragen rund um das Thema Minijob für Nannys, Babysitter, Leihomas und Kinderbetreuer zusammengestellt.

Wie funktioniert ein Minijob?

 Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung. Geringfügig bedeutet, dass es eine bestimmte Verdienstgrenze oder bestimmte Zeitgrenzen gibt. Unterschieden wird zwischen sogenannten 450-Euro-Jobs, die auf ein langfristiges Arbeitsverhältnis abzielen, und kurzfristigen Beschäftigungen mit einer Maximalzeit von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen im Jahr. Zudem macht es einen Unterschied, ob ein Minijobber im gewerblichen Bereich oder in einem Privathaushalt beschäftigt ist.

Grundsätzlich gilt: Minijobber haben die gleichen Arbeitsrechte wie Vollzeitbeschäftigte: ob auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall oder Urlaub. Sie haben bei einem Arbeits- oder Wegeunfall Anspruch auf die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Der Arbeitgeber zahlt Abgaben zur Kranken-, Unfall- sowie Rentenversicherung; für den Arbeitnehmer wiederum fallen keine Kosten an, es sei denn, er zahlt freiwillig zusätzliche Beträge in die Rentenversicherung ein.

Auf der Website der Minijob-Zentrale (www.minijob-zentrale.de) sind wichtige Informationen, Details und FAQs aufgelistet. Dort kann man sich auch telefonisch oder per E-Mail beraten lassen und den Minijob gleich online anmelden.

Kann ich auf Stundenbasis arbeiten?

 Wenn es sich um einen 450-Euro-Job und nicht um eine kurzfristige Beschäftigung handelt, geht man idealerweise ein Arbeitsverhältnis mit einem fixen Monatsgehalt ein. Das hat das Vorteil, dass man der Minijob-Zentrale nur einmal alle Daten durchgeben muss. Variiert das Gehalt von Monat zu Monat, beispielsweise, weil die Nanny nicht regelmäßig kommt, muss man die Schwankungen auch immer wieder aufs Neue individuell melden.

Daher ist es sinnvoll, sich vorher zu überlegen, zu welchen Konditionen man den Job anbieten (und annehmen) möchte. Das heißt: Wie viele Stunden soll die Nanny für welches monatliche Fixgehalt arbeiten? Feste Tage helfen dabei, den Überblick zu behalten. Sollte das nicht möglich sein, weil es der Familie wichtig ist, auf Zuruf und auch einmal kurzfristig eine Betreuung zu organisieren, sollte man sich fragen, ob das Minijob-Modell wirklich geeignet ist oder ob man nicht auf eine Nanny zurückgreifen möchte, die selbständig auf Rechnung arbeitet.

Ist ein Minijob als Nanny überhaupt machbar?

Viele Nannys wünschen sich nach wie vor eine Vollzeitstelle. Wer aber flexibel ist oder neben einem Haupterwerb noch eine weitere Stelle annehmen möchte, für den ist ein Minijob-Modell eine interessante Option, auch und gerade als Nanny und Kinderbetreuer. Da der Gehaltsrahmen mit 450 Euro je nach Intensität der Betreuung schnell erreicht ist, eignet sich ein Minijob vor allem bei Familien, die nur für einige feste Tage im Monat eine Betreuung suchen.

Wie viele Stunden muss ich arbeiten?

Bei Kids Concept setzen wir drei Stunden pro Tag als Mindestarbeitszeit voraus. Für wie viele Tage in der Woche die Nanny gesucht und gebucht wird und zu welchem Stundensatz, hängt von den jeweiligen Anforderungen ab. Im Auge behalten muss man dabei in jedem Fall die Obergrenze von 450 Euro. Wichtig: Der gesetzlich festgelegte Mindestlohn gilt auch für Minijobs.

Welche Qualifikation benötige ich?

 In der Regel bitten wir um zwei schriftliche Referenzen, da viele unserer Kunden Wert auf Erfahrung legen. Diese Erfahrung muss aber nicht zwangsläufig aus einer Beschäftigung als Kinderfrau oder Nanny kommen.

Auch Erzieher und Kinderpfleger sind als Minijobber gefragt - wobei diese sich vorab im Klaren sein müssen, dass es bei den klassischen Nanny-Aufgaben meist weniger um konkrete Erziehung, sondern vielmehr um eine Begleitung und Unterstützung der Familie im Alltag geht.

Kinderkrankenschwestern oder Studentinnen aus den Bereichen Pädagogik und Soziale Arbeit passen ebenfalls gut zu unseren Job-Profilen.

Eine Sonderstellung nehmen bei uns die sogenannten Leihomas ein: Damen, die ihre Zeit gerne mit Kindern verbringen und unglaublich gerne als „Interims-Oma“ einspringen. Unsere Leihomas bringen per se eine Menge Erfahrung aus ihrem Leben mit - durch eigene Kinder, Enkelkinder oder auch aus einer ehrenamtlichen Tätigkeit mit Kindern.

Die Einsatzmöglichkeiten und Optionen, die wir bieten, sind vielfältig. Wir sprechen daher intensiv mit unseren Kunden und Bewerbern, um die passende Betreuung für die jeweiligen Anforderungen zu finden.

Wo bekomme ich weitere Informationen?

Am besten direkt bei uns. Wir stehen gerne für weitere Informationen und Details zur Verfügung und unterbreiten auch gerne direkt ein passendes Job-Angebot, sofern die Rahmenbedingungen stimmen. Rufen Sie uns gerne an oder senden Sie uns eine E-Mail. Wir freuen uns auf Sie!

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